Seelenfutter
Gespräche über das, was nährt. Der Mensch lebt nicht vom Brot allein. Mit „Seelenfutter“ liefern Susanne Garsoffky,Publizistin aus Hamburg, und Friedemann Magaard, Pastor aus Husum, deshalbalternative Lebensmittel frei Haus.In ihrem Podcast bringen die beiden lyrische und…
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- Sep 18, 2026
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- Jul 12, 2026
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Seelenfutter 309: Von verbrauchten Besen und gepflegten Zweifeln. Gedichte von Joachim Ringelnatz und Therese Chromik (opens the original)
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Als politischer Dichter hat sich Joachim Ringelnatz eher keinen Namen gemacht. Aber wenn er will, dann kann er. Sein Gedicht „Auskehr“ von 1927 nimmt klar Stellung, gegen die Saubermänner, gegen die „schundigen, verbrauchten Besen“, die alles auskehren wollen, nur nicht vor der eigenen Haustür. Da hilft nur ein zauberlehrlingsartiger Befehlston: „Sagen wir nur: Nein! In die Ecke, Besen, Besen!“ Und dazu kommt ein offenes Bekenntnis zu Schmutz und Schund, vor allem aber zur Freiheit. Großes Kino!
Seelenfutter 308: Von einem Pflaumenbaum und kleinen Veilchensträußen (opens the original)
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Liebe. Irgendwie unkaputtbar. Selbst bei den Dichtern der neuen Sachlichkeit verirren sich zarte Empfindungen, möglicherweise zur Verwunderung der Dichter selbst. Bert Brecht sinniert in „Erinnerung an die Marie A.“ einer alten und lange vergangenen Liebe nach. So viel verblasst und vergessen ist, die alte Gestimmtheit hinterlässt Spuren. Dazu stellen die Lyrik-Podcast-Gastgeber Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard das Gedicht „In der Stadtbahn“ von Klabund, in der die Begegnung zwischen ein
Seelenfutter 307: Von blauem Schnee und rotem Kleid. Gedichte von Emmy Hennings und Kurt Schwitters (opens the original)
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Zwei äußerst ungewöhnliche Liebesgedichte stellen die Lyrik-Podcast-Gastgeber Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard in der aktuelle Folge des Seelenfutter vor – Seelenfeinkost sozusagen. Emmy Hennings „Fremde Zärtlichkeit“ ist so fein wie melancholisch, eine kostbare Miniatur. Dagegen stürmt Kurt Schwitters „An Anna Blume – Merzgedicht I“ furios davon, enthemmt und entgrenzt, in fröhlicher Dada-Manier, eine knallende und wirbelnde Liebeserklärung. Heute mal etwas fürs Herz. Und spannend ist e
Seelenfutter 306: Von einer beschäftigten Welt und einer begrabenden Leere. Gedichte von Heinrich Detering und Charles Baudelaire (opens the original)
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Was bleibt von Ikarus? Er flog und flog, bis er der Sonne zu nah kam. Der Fall kam jäh. Was bleibt? Das Gedicht „Wie Ikarus es sah“ von Heinrich Detering schaut eigentlich dran vorbei und beschreibt, wie das Leben ohne innezuhalten weitergeht in einer schwer beschäftigten Welt. Dazu stellen die Podcast-Gastgeber Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard die Innenansichten des Ikarus, wie es das Gedicht „Klagen eines Ikarus“ von Charles Baudelaire in Worte bringt. Die Motive sind hehr, die Leere g
Seelenfutter 305: Vom Rest im Glas und einem Wortgefäss. Gedichte von Marie T. Martin und Andreas Reimann (opens the original)
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Die aktuelle Folge des Lyrik-Podcast Seelenfutter führt in die Welt der Gastronomie, in eine Bar, in ein Cafe, jeweils eigene Welten. Zeit und Raum funktionieren anders als in der normalen Welt. In Marie T. Martins Gedicht „Dies ist die Bar der vorgerückten Stunde“ zerfließen die Stunden im Dämmerlicht, die Neige im Glas wird zum Opfer für die Götter. Die fast lapidare Frage, was nun bleibt, wird gewichtig. Dazu stellen die Podcast-Gastgeber Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard das Gedicht „
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