Proletenprosa
Lukes Geschichten und Artikel entstehen aus dem Bauch heraus und meist ohne vorherige Recherche. Frei von der Leber weg. Mit besonderem Augenmerk auf die arbeitende Klasse und den „kleinen Mann“, von nebenan, beschreibt er häufig die einfachen Dinge des Lebens.
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- Sep 4, 2026
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- Jul 10, 2026
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ICH ZIEHE DEN STECKER! | Proletenprosa macht Pause (opens the original)
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Jetzt ist es tatsächlich so weit: Proletenprosa macht Pause. Aber keine Panik. Es ist kein Abschied und schon gar kein endgültiges Ende. Ich ziehe lediglich für eine längere Zeit den Stecker, um einmal tief durchzuatmen, liegengebliebene Projekte wieder anzuschieben und mir anzusehen, was aus dem ganzen Luke-Stuckberry-Proletenprosa-Kosmos eigentlich geworden ist. In dieser letzten Folge vor der Pause gibt es deshalb kein gewöhnliches Proletenprosa-Gelaber, sondern ein kleines Interview mit mir
Dortmund bei Nacht (opens the original)
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Dortmund bei Nacht. Die Straßen sind leerer, die Lichter wirken blasser und irgendwo zwischen Asphalt, Beton und rostenden Industrieruinen beginnt die Stadt zu flüstern. Aber was, wenn du tatsächlich zuhören würdest? Was, wenn hinter dem Brummen des Motors, dem Surren der Reifen und dem Rauschen der Nacht eine Sprache verborgen wäre, die nur diejenigen verstehen können, die genau genug hinsehen? Unser Erzähler kennt diese Sprache. Für ihn sind Dortmunds Straßen keine Straßen. Sie sind Adern. Die
Texterwahn (opens the original)
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In Folge 162 von Proletenprosa geht es um einen Beruf, der eigentlich viel zu gut klingt, um wahr zu sein: Texter. Keine Stechuhr. Kein Büro. Keine Kollegen, die morgens schon schlechte Laune verbreiten. Stattdessen Wintergarten, Whisky, mattschwarzes Auto und natürlich jede Menge geistige Genialität. Zumindest in der Vorstellung. „Texterwahn“ nimmt den Traum vom großen Schriftstellerleben auseinander und lässt dabei so ziemlich alles durch den Fleischwolf, was zum Künstlerklischee gehört: kreat
Der Blick vom Balkon (opens the original)
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Jochen sitzt auf seinem Balkon und beobachtet die Welt. Die Frau von gegenüber mit ihrem kleinen Hund. Die Kinder, die mit ihren Fahrrädern eine Rampe bauen. Erwin, der arbeitslose Säufer. Tauben, Krähen und Gänse. Menschen, die kommen und gehen, während Jochen selbst schon lange nicht mehr richtig am Leben teilnimmt. Er urteilt über sie alle. Über ihre Kleidung, ihre Arbeit, ihre Lebensweise und ihre kleinen Fehler. Dabei weiß er genau, dass sein eigenes Leben längst aus den Fugen geraten ist.
Das Spekuliereisen (opens the original)
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Eine Brille macht die Welt schärfer. Leider zeigt sie dabei auch alles, was man eigentlich lieber übersehen würde: Falten, Flecken, das eigene Alter und die Erkenntnis, dass die Zeit schneller vergeht, als einem lieb ist. In Das Spekuliereisen philosophiert Luke Stuckberry mit gewohnt schwarzem Humor über Sehhilfen, die Wahrheit und die kleinen Grausamkeiten des Älterwerdens. Zwischen bissigen Beobachtungen, Ruhrpott-Sarkasmus und unerwartet leisen Momenten wird aus einer Geschichte über eine Br
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