Mindmaps: der Philosophiepodcast (RefLab)
Was wir über Gott und die Welt denken, hat nicht bei uns angefangen. Unsere weltanschaulichen und ethischen Überzeugungen stehen auf den Schultern großer Vordenker vergangener Jahrhunderte. Wir verdanken ihnen viel, dürfen ihre Vorgaben aber auch kritisch hinterfragen.
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- Sep 20, 2026
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Michel Hampe: «Krise der Aufklärung» – Fortschritt unter Verdacht (opens the original)
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Kann die Aufklärung ihre eigenen Versprechen noch einlösen – oder muss sie zuerst über sich selbst aufgeklärt werden? Manuel und Peter diskutieren Michael Hampes Buch «Die Krise der Aufklärung» und fragen, was von Fortschritt, Wahrheit und Vernunft bleibt, wenn die grossen Gewissheiten ins Wanken geraten. Die Aufklärung steht für Vernunft, Freiheit, Selbstbestimmung und wissenschaftlichen Fortschritt. Doch gerade diese Erfolgsgeschichte hat ihre Schattenseiten: Kolonialismus, ein übersteigerter
Martin Heidegger (Teil 1): Philosophie der Krise (opens the original)
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Eine Philosophie nach dem Zusammenbruch grosser Gewissheiten: Diese Folge führt in Martin Heideggers Denken ein und zeigt, warum seine Begriffe von Angst, Sorge und Sein zum Tode bis heute nachwirken. Es geht um die Wucht von Sein und Zeit, um seine eigentümliche Sprache und um die politischen Abgründe, die in dieser Einführung bereits sichtbar werden. An ihm kommt bis heute kaum jemand vorbei, der oder die sich für Philosophie interessiert: Martin Heidegger. Manuel und Peter zeigen, weshalb es
Matthias Jung: «Sinn und Organismus» – Ohne Körper kein Sinn? (opens the original)
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Ist unsere Verletzlichkeit ein Mangel, den wir überwinden sollten – oder eine Voraussetzung dafür, dass unser Leben überhaupt Bedeutung gewinnt? Manuel und Peter diskutieren Matthias Jungs Buch «Sinn und Organismus» und fragen, was seine Philosophie für unser Menschenbild im Zeitalter von KI und Transhumanismus bedeutet. Wir denken, fühlen und entscheiden nicht losgelöst von unserem Körper. Für Matthias Jung ist diese Einsicht der Ausgangspunkt einer Anthropologie, die den Menschen als verkörper
Edmund Husserl: Zurück zu den Sachen selbst? (opens the original)
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Kann Edmund Husserl zeigen, dass wir der Wirklichkeit wirklich begegnen und nicht nur unseren eigenen Wahrnehmungen? Seine Phänomenologie setzt genau dort an: bei der Lebenswelt, bei der Erfahrung und bei der Hoffnung, zu den Sachen selbst vorzudringen. Mindmaps kehrt in der philosophiegeschichtlichen Reihe zu einem Denker zurück, ohne den sich das Denken des 20. Jahrhunderts kaum verstehen lässt: Edmund Husserl. Manuel und Peter zeichnen nach, warum Husserl einerseits erstaunlich unbekannt gebl
Kierkegaard (Teil 2): Gegen das bequeme Denken (opens the original)
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Wahrheit ist für Kierkegaard kein Gedanke, den man abhakt, sondern etwas, das ins Leben einschneidet. Diese Folge fragt, warum sein Denken bis heute nachwirkt – und weshalb es zugleich provoziert, tröstet und widerspricht. Im zweiten Teil zu Søren Kierkegaard geht es um die Wirkungsgeschichte seines Denkens und um die Frage, was Wahrheit für ihn überhaupt bedeutet. Kierkegaard interessiert sich nicht für Sätze, die richtig klingen, aber am Leben vorbeigehen. Wahrheit muss den Menschen treffen, s
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