Das lesewütige Kaffeekränzchen
Literatur ist unsere Leidenschaft. Unsere Sendungen widmen wir komplett der Belletristik. Sie bietet uns Blicke auf die Wirklichkeit, die uns die Wirklichkeit verstellt. Konkret sieht das so aus: In jeder einstündigen Sendung stellen wir drei Romane zu wechselnden Themen vor.
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- Aug 26, 2026
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- Jul 10, 2026
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Am Fluss - Esther Kinsky (opens the original)
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Am River Lea flaniert Esther Kinskys Erzählerin. Am Rande der Metropole London trifft sie auf Fabrikruinen und überraschende Natur, auf städtische und persönliche Geschichte, auf Menschen, wie man ihnen nur am Rande der Gesellschaften begegnet. Beobachtung mündet in Erkenntnis und das in so mäandernden Sätzen und fantasievollen Wortschöpfungen dass Rezensentin Claudia Krauss kaum aus dem Staunen herauskommt.
Flexen - Hrsg. von Lea Sauer, Mia Möhring, Özlem Özgür Dündar u.a. (opens the original)
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Ausgehend von der Annahme, dass das Flanieren, das Flexen, die bewusste Inbesitznahme von Städten durch Frauen auch heute in vielen Orten noch nicht selbstverständlich ist, hat der Verbrecher Verlag eine viel beachtete Anthologie herausgebracht. 30 Autorinnen* flanieren/flexen durch Städte und schreiben ihre Erfahrungen und Beobachtungen nieder. "Eigentlich sollte ich gar nicht hier sein" ist ein häufiger Ausgangspunkt der sehr diversen Texte, stellt Rezensentin Susanne Einfeld überrascht fest:
Bannmeilen - Anne Weber (opens the original)
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Vor der Olympiade in Paris sollen die Banlieues, insbesondere Seine-Saint Denis, umgestaltet werden. Thierry, ein Freund von Anne Webers literarischen Erzählerin, will darüber eine filmische Dokumentation erstellen. Er stammt selbst aus Seine-Saint Denis. Sie begleitet ihn und stellt fest, dass sie einen großen Teil von Paris nicht kennt. Die beiden begeben sich auf Streifzüge, flanieren, schweifen umher, erkunden die Peripherie.
Literarisches Gespräch - Flaneusen (opens the original)
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Flanieren, das bewusst langsame umherschweifen in Städten und sinnieren über urbane Phänomene, war lange eine Männerdomäne. Im 19. Jahrhundert war es für Frauen nicht üblich alleine auf der Straße unterwegs zu sein, schon gar nicht ziellos. So prägte die Perspektive des männlichen Flaneurs den literarischen Blick auf städtische Moderne. Im 21. Jahrhundert sollte das überholt sein, sollte frau annehmen. Umso überraschender, was unsere drei Bücher dazu sagen. Das erkunden wir im Gespräch.
Das Lesewütige Kaffeekränzchen - Flaneusen (opens the original)
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Der Flaneur ist eine vorwiegend literarische Figur aus dem 19. Jahrhundert. Bewusst langsam schweifte er beobachtend umher und sinnierte kritisch über die städtische Moderne. Frauen war das Flanieren nicht erlaubt. Doch mittlerweile schreiben auch Frauen Städte. Flanierend erkunden sie urbane Phänomene und verändern damit die öffentliche Wahrnehmung von Stadt. Wir stellen drei Bücher vor;
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